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Zahlen und Fakten

Das Branntweinmonopol in Zahlen

Deutschland kauft bei den Besitzern der deutschen Brennrechte einen Liter Alkohol für 3,50 Euro ein und verkauft ihn für 60 Cent an die Industrie weiter.

Zwei Drittel des Alkoholes den Deutschland subventioniert einkauft stammen aus Kornbrennereien in Nord- und Ostdeutschlands. Das hat nichts mit dem "angeblichen" Erhalt der Streuobstwiesen zu tun

72.000.000 Liter Alkohol kauft die deutsche Monopolbehörde ein - nur 6.500.000 Liter davon stammen von Obstbauern; der Rest ist Getreide und Kartoffelschnaps.

Frau Renate Künast und die Agrarlobby meinen, das Branntweinmonopol diene dem Erhalt der deutschen Streuobstwiesen, denn ohne die Alkoholsubventionen (92 Millionen Euro im Jahr 2009) würden diese niedergemäht werden.

In Deutschland fürchten 380 Beamte der Bundesmonopolbehörde um ihren Arbeitsplatz weil die EU das Branntweinmonopol abschaffen und einheitlich regulieren möchte.

Der Endverbraucher zahlt bis zu 13,03 Euro Steuer auf den Liter Alkohol. Der Alkohol den wir kaufen (z.B. in der Apotheke oder als Trinkalkohol in den meisten Spirituosen) wurde aus Getreide-, Kartoffel-, Abfall- und Obstalkohol zusammengepanscht.

In Jahr 2005 zahlten die Deutschen 2,1 Milliarden Euro Branntweinsteuer (zzgl. 0,1 Mrd. Alkopopsteuer, 0,4 Mrd Schaumweinsteuer, 0,8 Mrd Biersteuer)




Grau- und Dunkelziffern?

Leider konnte uns niemand Auskunft darüber geben ob und wieviele Schwarzbrenner oder Destillenbesitzer jährlich bestraft werden. Offensichtlich ist die Zahl so verschwindend gering, das sich niemand beim Zollkriminalamt die Mühe macht diese statistisch zu erfassen.

Das könnte ein gutes Zeichen sein. Offensichtlich sehen auch die Beamten bei der Zollverwaltung das Heimdestillieren als harmlos an und kümmern sich lieber um wichtigeres, auch wenn 5.000.- Euro Strafe angedroht wird!




Und noch ein kleiner Witz ...

Der junge Richter fragt seinen ergrauten Kollegen:
Ich habe da einen Schwarzbrenner der Zwetchgenschnaps destilliert hat, wieviel soll ich Ihm geben?"
"Vielleicht 10 Euro pro Liter?"




ABER:

Nicht das eigentliche Branntweinmonopol ist unser Problem. Wir möchten nicht gegen die Subventionen vorgehen! Unser Ziel ist es Destillieren zu dürfen. Privat, frei und ohne Angst

Destillieren ist ein Hobby - Kein Verbrechen!




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