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Hurra, eine Petition steht zum Mitzeichnen bereit |
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Einer unserer Mitstreiter hat es geschafft - seine Petition wurde angenommen und zum mitzeichnen veröffentlicht. Jetzt fehlen nur noch die Unterschriften. Bitte unterstützen Sie unser Anliegen indem Sie sich im Bundestag registrieren und dann die Petition unterzeichnen.
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Unsere Petitionen wurden bislang abgelehnt, weil angeblich kein öffentliches Interesse besteht! Das wurde an einer Statistik festgestellt, die behauptet es hätte noch nie jemand eine Petition zum Thema eingereicht ...
Mittlerweile haben Mitstreiter insegesamt mindestens 10 Petition zum Thema eingereicht und eine davon steht endlich online.
Destillieren ist ein Hobby - kein Verbrechen!
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Unsere Petition als Beispiel / Vorlage |
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In den meisten Ländern der EU ist die Herstellung von ätherischen Ölen und Hydrolaten für Parfumes, Naturheilmittel oder zur Aromatisierung von Lebenmitteln kein Problem - in Deutschland aber ist der Besitz einer privaten Destille generell verboten.
Das ist ein Wettbewerbsnachteil für Deutschland und geht weit über das "private" Hobby hinaus. In Deutschland dürfte man nicht einmal im Rahmen einer Veranstaltung (z.B. in einem Museum) zur Show oder zu Lehrzwecken destillieren! Wärend in Frankreich, Spanien und Österreich sogar Seminare abgehalten werden, Museen zeigen was möglich ist und private Destillieranlagen überall käuflich zu erwerben sind, ist es in Deutschland generell unmöglich legal zu Destillieren.
Das ist ungerecht und zwingt tausende Privatpersonen, Hobbygärtner, -köche und Naturliebhaber ebenso wie Heilpraktiker, Aromatherapeuten, Ärzte, Apotheker, Schausteller und Alchemisten dazu illegal "Schwarz" zu brennen.
Zur Herstellung von nur einem einzigen Tropfen Rosenöl müsste bereits 1 Kilo Rosenblätter destilliert werden. Es ist unmöglich mit einer legalen 0,5 Liter Destille ätherische Öle herzustellen! Selbst beim ergiebigen Lavendel müsste man mehrere hundert Gramm destillieren um ein Ergebnis überhaupt sehen zu können.
Ähnliches beim Alkohol, denn da muß bei der Destillation von Alkohol aus eigener Maische der giftige Vorlauf abgetrennt werden um gesundheitliche Probleme zu vermeiden. Das ist bei einer legalen 0,5 Liter Destille kaum möglich. Auch die Montage eines so kleinen aber zugleich exakten Thermometers ist unmöglich, wäre aber wichtig um Schadstoffe trennen zu können.
Dabei wäre die eigentliche Herstellung des Alkohols (Bier, Wein und Maische) privat erlaubt - nur die abschließende Reinigung durch Destillation ist seltsamerweise verboten. Selbst einen versteuert gekauften Alkohol darf man nicht mit eigenen Aromen aus Küche und Garten veredeln und das, obwohl diese Art der Geistherstellung schon im Nachbarland Österreich in Seminaren gelehrt wird.
Auch um Bürokratie abzubauen und wenigstes in Zeiten der Krise Verwaltungskosten einzusparen wäre die Freigabe privater Destillen wünschenswert. Mir sind tasächlich Fälle bekannt in denen eine 0,6 Liter Destille verplompt wurde. Der Zoll kommt jährlich vorbei und überprüft ob diese verplompte Destille zwischenzeitlich benutzt wurde. Dieser Unsinn geht zu Lasten der Steuerzahler!
Wir fordern die unbürokratische Freigabe aller privaten Destillieranlagen (lt. Gesetz zwischen 0,5 und 5 Liter Kesselvolumen)! Außerdem sollen auch Privatperson eine Genehmigung zum Betrieb wesentlich größer Destillieranlagen zur Herstellung von ätherischen Ölen und destillierten Wasser erhalten können - und private Schnapsbrenner sollten größere Destillen mit Genehmigung der Behörden betreiben dürfen. Weitere Anwendungen die auch Privat möglich sein sollten sind jegliche Art von Forschung (Recycling, alternative Treibstoffe, Alchemie, Lebenmittel, Küche, u.s.w.)
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